Meditationsmusik lässt sich grob in Musik mit östlichen oder westlichen Einflüssen und östlich-westliche Musik (New Age) unterteilen.
Die östliche Meditationsmusik wird oft für Energiearbeit eingesetzt, die in Asien beheimatet ist, z.B. im
Qi Gong oder im
Tai Chi Chuan. Hierzu zählt auch die reine Klangmeditation mit
Klangschalen, die durch ihren lang anhaltenden Klang die Menschen oftmals tief berühren und in der Klangtherapie eine heilende Wirkung entfalten können.
Im Zuge der Hippie-Ära in den 60iger und 70iger Jahren kam es zu einer Vermischung der musikalischen Einflüsse von Ost und West, denn viele westliche Musiker reisten auf der Sinnsuche nach Indien. Bekannte Musiker wie Deuter, Karunesh und Klaus Wiese verbanden indische Musikstile mit den ihnen bekannten westlichen Musikeinflüssen zu einem ganz neuen Musikstil, der unter dem Begriff
New Age bekannt wurde. Diese Musik stellt einen großen Anteil der heutigen Meditationsmusik dar. Hier finden sich einerseits traditionelle Instrumente Asiens, wie Sitar, Tabla oder Bambusflöte, aber auch moderne westliche Instrumente wie Keyboard und Gitarre. Oft handelt es sich um die Interpretation traditioneller spiritueller Lieder und Mantras (Mantra-Musik).
Die westliche Meditationsmusik beinhaltet vorwiegend klassische Musik oder Gregorianische Gesänge.