Meditationsmusik kann als Untermalung einer Meditation im Hintergrund oder als Leitelement im Vordergrund stehen. Man kann Meditationsmusik aber auch durch Mitsingen (Chanten) auf sich wirken lassen.
Die Musik bei
geführten Meditationen (z.B. Phantasiereisen, Chakra-Meditationen, Tiefen-entspannung) ist der sprachlichen Meditationsanleitung untergeordnet, hat ein ruhiges Tempo und dient der Verstärkung der Entspannung und der Meditationswirkung. Eine Ausnahme bildet hier die schamanische Reise, die meist durch einen gleichmäßigen, unüberhörbaren Trommelrhythmus geführt wird. Dieser Rhythmus führt nicht in die Entspannung, sondern in einen tranceartigen Zustand. Auch bei der passiven Meditation dient die Meditationsmusik der Entspannung und ist entsprechend beruhigend.
In der
dynamischen Meditation steht die Musik im Vordergrund. Das Tempo ist meist schnell und rhythmisch. Die Musik fördert die Bewegung und die damit verbundenen körperlichen, geistigen und seelischen Prozesse. Beispiele: die Yoga-Praxis (z.B. die dynamischen Übungen im Kundalini Yoga), Tanz der Derwische im
Sufismus, Tanz nach den 5 Rhythmen nach Gabrielle Roth.
Es gibt auch Meditationsmusik zum Mitsingen:
Mantra-Musik. Hier werden die
Mantras vielfach singend wiederholt. Der Geist wird so mit dem Meditationsobjekt verbunden. Mit einem Mantra, einem Wort der Kraft, wird aus einem Klang eine Energie freigesetzt. Das Mantra-Singen ist Bestandteil des Yogas.